Eine Wüstenratte im Yellowstone

Ich musste im August 2013 geschäftlich für einen Tag nach San Francisco, wobei sich die Möglichkeit ergab, eine gute Woche privat dranzuhängen. Diese Möglichkeit habe ich ergriffen und endlich mal für eine längere Zeit den Yellowstone und den Grand Teton National Park besucht. 3 Tage Grand Teton und 5 Tage Yellowstone waren geplant. Ich war bereits vor etlichen Jahren mit meiner Familie in der Gegend, aber damals sind wir an einem Tag von Gardiner nach Jackson gefahren – von den Parks haben wir entsprechend wenig gesehen. Jetzt galt es also etwas nachzuholen.

Normalerweise bin ich eher im Südwesten unterwegs, und dort gilt mein Interesse vor allem den Landschaften, die ich hauptsächlich zu Fuß in längeren Tageswanderungen und sehr gelegentlich auch Mehrtageswanderungen erkunde. Die Tiere dort sind scheu und überwiegend nachtaktiv – Tierbeobachtungen stehen daher dort normalerweise nicht auf meiner Agenda. Das soll diesmal natürlich anders sein – bei dieser Reise geht es gleichermaßen um Tierbeobachtungen und Landschaften; dabei insbesondere natürlich Geisire und andere geothermale Features. Aber auch die alpinen Landschaften des Grand Teton reizen mich – deswegen auch die 3 Tage dort. Insgesamt bin ich darauf eingestellt, weniger als sonst zu wandern und etwas mehr mit dem Auto unterwegs zu sein sowie viele kürzere Gänge vom Parkplatz zur Attraktion und zurück zu machen. Aber das ist völlig ok, solange es etwas zu sehen gibt und ich an der Luft sein kann.

Hin geht es von München nach SFO– ab SFO via Reno und Twin Falls (jeweils Zwischenübernachtungen) zum Grand Teton. Rückflug ab Denver via Chicago; auf dem Weg nach Denver habe ich eine Nacht in Cheyenne gebucht.